myriam kreativ

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Mittwoch, 13. Januar 2010

Cecina - ja bitte bloß welches???

Huhu Ihr Lieben,

also da hat doch jemand nicht nur beim Teestündchen mitgemacht sonder mir auch noch eine Rätselfrage gestellt, ja gibt`s denn so was lol? Die ich natürlich spontan sofort beantworten wollte mit kenn ich weiß ich so siehts aus:



superlecker, andalusische Spezialität aus Lèon, luftgetrocknetes Rindfleisch zum niederknien...

dachte ich so bei mir, frag mal Tante Google die ist wie Zentrale bei Ützwurst aus Taxi Sharia und weiß alles und finde ......



Cecina mare - auch nicht schlecht...

nächster Eintrag: Cecina Talebene



boaaah, dat wird ja immer besser,
aber ich denke, gemeint war die vegetarische Variante der spanischen Farinata die in der Toskana genauer gesagt in der Provinz Livorno Cecina genannt wird und so lekcer aussieht:



Wie ihr wollt auch noch eine und ein Rezept dazu?
Aber gerne doch:

Cecina ist ein Pfannkuchen aus Kichererbsenteig und ist bekannter unter dem Namen Farinata. Ursprünglich kommt der Pfannkuchen aus Genua. Angeblich schmeckt die Cecina/Farinate nur aus dem Holzofen, in dem der Fladen in speziellen flachen Backblechen bei hoher Temperatur gebacken wird. Wenn der Pfannkuchen schön gelb und gut gebräunt ist, wird er sofort heiß gegessen, weil er hart wird, wenn man ihn aufwärmt.

Zutaten für 4 Personen.
400 g Kichererbsenmehl
3 oder 4 Löffeln kaltgepressten Olivenöl (extra vergine)
1,5 l Wasser
Salz und Pfeffer
Das Kichererbsenmehl in eine Schüssel geben, und eine Mulde in das Mehl drücken. Das Wasser langsam in die Mitte hineingießen, sorgfältig rühren, damit sich keine Klumpen bilden. Ein Vorgang den man sorgfältig durchführt, bis man einen homogenen, recht dünnen Teig hat, der leicht am Löffel anklebt und einen Film bildet. Mit Salz abschmecken, umrühren und die ganze Nacht ruhen lassen. Am Morgen mit einem Schaumlöffel den Schaum abschöpfen, der an der Oberfläche sich gebildet hat. Eine ziemlich breite Ofenform (möglichst aus Kupfer) mit Öl einfetten, den flüssigen Teig hineingießen (nicht höher als 6-7 mm) und kontrollieren, dass das Öl die Oberfläche leicht bedeckt. Im Ofen zirka eine halbe Stunde backen und herausnehmen, wenn die Oberseite goldbraun und etwas knusprig ist. Im Augenblick des Servierens etwas frisch gemahlenen Pfeffer darauf geben.
Gläschen Vino dabei




Bon apetito!
Genießerische Grüße Myriam

Kommentare:

  1. sieht dat mal legga aus und dann müßte Frau noch am Meer sitzen und in die Weite blicken können...

    Grüßle von Ines

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  2. *Grinsel" meine Lieb-Fee,

    Kichererbsen ... nu dat is doch wat für uns :O)
    Ich knuddel und buzzel Dir und wünsch Deiner-Einer noch einen magischen Abend.
    Iris

    P.S.: Lol .. die 2. Glasplatte hat es überlebt!

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  3. Liiiiebe Myriam,

    genau DAS ist sie, die cecina, mein Lieblingsfladen :o)))

    Danke auch für das Rezept. Ich möchte aber warnen: Um dieses Teil so schmackhaft und lecker hinzukriegen, braucht man einen Pizzaofen, d. h. mindestens 350 Grad. Im Backofen daheim wird das Ding dröge. Es trauen sich nicht mal alle Pizzaioli, dieses Ding zuzubereiten, weil es nicht einfach ist. Obwohl es so einfach klingt.

    Mit dem Foto hab ich gleich wieder einen Mordsappetit bekommen... ich glaub, ich muss doch mal wieder den Carnevale di Viareggio besuchen :o)))

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