myriam kreativ

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Sonntag, 5. Dezember 2010

Adventskalender Türchen 5: 2. Advent





Hallo Ihr Lieben,
ich wünsche Euch einen wunderschönen 2. Advent. Besinnliche, gemütliche Stunden im Kreise Eurer Lieben mit schöner Musik, vielen Plätzchen und natürliche iner extragroßen Latte.



und dann hab ich noch eine kleine Geschichte für Euch...

Eine Geschichte zur Adventzeit


Ein kleines Kind, etwa vier oder fünf Jahre alt rutschte unruhig auf Omas Schoß hin und her und bettelte:
"Bitte Omi, erzähle mir eine Geschichte." Die Oma überlegt, was sie dem Mädchen erzählen will, als die Kleine bat:
"Heute mag ich aber mal keine Geschichten von bösen Hexen oder wilden Räubern hören. Kennst du eine Geschichte, über die man sich freuen kann, wenn man sich daran erinnert?"

Die Oma überlegt, dann fängt sie an zu erzählen:

"Es war einmal ein schöner, dicker, runder Adventskranz. Seine Nadeln dufteten, und er war geschmückt mit roten Samtschleifen, goldenen Sternen und, was das Wichtiste war, mit vier dicken roten Kerzen. Die Kerzen waren alle angezündet. Ein Kind saß an dem Tisch, auf dem der Adventskranz stand. Es sah sich die lustigen kleinen Flämmchen an, die die Kerzen so wunderschön machten. Ganz still saß das Mädchen da - so still, dass es hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Das Mädchen hörte ganz genau zu, um auch ja alles verstehen zu können, was die Kerzen einander zu erzählen hatten. Die erste Kerze seufzte tief und sagte: "Ich heisse FRIEDEN. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen wollen keinen Frieden halten." Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.
Die zweite Kerze flackerte und sagte ganz traurig: "Ich heisse GLAUBEN. Aber ich bin wohl überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat doch überhaupt keinen Sinn mehr, daß ich brenne." Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.
Leise und mit weinerlicher Stimme meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: "Ich heisse LIEBE. Aber ich habe gar keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die Anderen, die sie doch lieb haben sollen." Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Jetzt, wo die drei Kerzen aufgehört hatten zu brennen, war es fast dunkel im Raum. Das Mädchen sah betrübt auf die erloschenen Kerzen, es wurde ganz traurig und darum sagte es: "Aber, Ihr sollt doch brennen- nicht aus sein!" Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: "Hab keine Angst, kleines Mädchen. Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Denn ich heisse HOFFNUNG." Mit einem Streichholz nahm das Kind von dieser Kerze Licht und zündete die anderen Kerzen wieder an.

Kerzenfunkelgrüße und Huggibuzzels
Myriam

Kommentare:

  1. Hach, wie ich diese Geschichte liebe, süße Myriam Lattefee! Danke, dass du sie mir wieder ins schrumpelige Gedächtnis gerufen hast! Ich schick dir herzhafteste Adventküschelbüschelchen! Alles Liebe, die trau.mau

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  2. Ach, Schnuckelchen, watt für eine schöne Geschichte *schneuz*....Hömma, ich muß Dich doch noch kurz besuchen, auch wennet schon spät is und Dich ma kurz zwot-adventlich drücken. Laß es Dir recht gut gehn, ja? Ich laß Dir auch extraviele karfunkelnde und wärmende Hoggeldibobbels da.

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  3. Eine wunderschöne Geschichte und sehr passend. Ich wünsche Dir und Deinen lieben eine schöne Woche, liebe Grüße Renate

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  4. Hallo Du Liebe,
    hach genau nach dieser Geschichte habe ich kürzlich gesucht....ich wusste nur noch den ungefähren Inhalt, nicht mehr die Details - DANKE *knutsch* :-).

    Ich hoffe, Du hattest ganz viel in Deinen Stiefeln heute :-)

    Liebe Grüße und einen schönen Wochenstart
    Katinka

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  5. Huhu....gefällt mir, was ich da sehe/höre/lese...=)
    Hoffe, Du hattest ein schönes Adventwochenende.
    Lg von Luna

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  6. Ein wunderschönes Gedicht.
    Ich wünsche dir eine tolle Woche.
    LG
    Annette

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