
Huhu Ihr Lieben,
ich wünsche Euch und Euren lieben einen schönen, kuschelig-warmen, gemütlichen 3. Advent und möchte heute kurz diese Gedanken für Euch hierlassen....
Das Leben ist wie eine Reise im ZugMan steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle,
bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen
und tiefe Traurigkeit bei anderen.
Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen,
treffen wir Menschen, von denen wir glauben,
dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten
werden: Unsere Eltern.
Leider ist die Wahrheit eine andere. Sie steigen bei einer
anderen Station aus und wir bleiben zurück und vermissen ihre Liebe
und Zuneigung, ihre Freundschaft, Weisheit und Gesellschaft.
Allerdings stiegen immer wieder andere Personen in den Zug, die
für uns sehr wichtig werden. Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde
und diese wunderbaren Menschen, die wir lieben. Sie reisen mit uns für
eine kurze oder lange Weile.
Einige dieser Personen die einsteigen, betrachten die Reise
als interessanten, wundervollen Spaziergang. Andere empfinden nur Drama und Traurigkeit auf ihrer Reise. Und wieder andere im Zug sind immer da und bereit, denen zu helfen, die ihrer Hilfe bedürfen.
Manche Mitreisenden sitzen in unserem Abteil, obwohl wir uns während der
ganzen Reise nur über sie ärgern müssen.
Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt.
Manche begleiten uns eine lange, weite Strecke des Weges und erleuchten
unser Herz.
Manche reisen nur kurz mit uns, doch wir empfanden während der wenigen
Stationen eine freudige Zuversicht.
Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immer währende Sehnsucht...
Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben,
sich in einen anderen Wagon setzen und uns die Reise in diesem Abschnitt
alleine machen lassen.
Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühe auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen.
Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite bereits besetzt ist.
Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen, und suchen wir das Beste in jedem von ihnen.
Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht.
Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht.
Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden und genau so wenig wann unsere Mitreisenden aussteigen, nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt.
Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige.....
Die Trennung von meiner Familie und einigen Freunden, die ich während der Reise traf, wird schmerzhaft sein. Dennoch: Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen, der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt.
Denn ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt, und ich habe das Gefühl, ich werde sie ankommen zu sehen, mit Gepäck, das sie beim Einsteigen noch nicht hatten.
Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen.
Schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben und das sich am Ende die Mühe gelohnt hat. Bemühen wir uns, daß die Reise für uns und unsere Reisegefährten eine Bereicherung war.
Denen, die Teil meines Zuges sind, wünsche ich eine lange, zumeist freudvolle, ausfregende Fahrt durch Höhen und Tiefen, Täler und Berge, Regen und immer wieder Sonnenschein und von Herzen eine
Gute Reise !!!! Verfasser unbekannt
In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Wochenstart.
Advents-Huggibuzzels Myriam