myriam kreativ

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Dienstag, 15. Januar 2013

Impuls des Tages 14.01.2013


Huhu Ihr Lieben,
ich hoffe ihr seid alle gut in die Woche gekommen. Hier gestaltet sich das Wetter richtig bilderbuch-wintermäßig klirrend kalt und strahlender Sonenschein.

Und diese schöne Geschichte möchte ich als Impuls mit Euch teilen...

Die Steine“

Ein weiser alter Zen-Lehrer wurde von seinen Schülern wiederholt nach der Definition von "voll" und "leer" befragt.
An einem wunderschönen Morgen im Sommer, nahm er sich nach den Übungen die Zeit seinen Schülern seine Sichtweise zu erläutern. Sodann hieß er sie alle, sich in einen großen Kreis zu setzen.
Er nahm einen großen dickwandigen Glasbehälter zur Hand und stellte idiesen in ihre Mitte. Um ihn herum lagen Steine in verschiedenen Größen keiner kleiner als seine Faust. Er begann sie vorsichtig einer nach dem anderen in das große Glas zu legen.
Als es bis oben hin gefüllt war und es unmöglich war, noch einen zusätzlichen Stein hinzuzufügen, blickte er forschend in die Gesichter seiner Schülerr und fragte diese schließlich:: „Ist das Glas voll?“

Alle antworteten ohne zu zögern :: „Ja!“
Er wartete noch ein paar Sekunden und fragte erneut: : „Wirklich?“

Er griff hinter sich un zog einen Sack mit grobem Kies hervor. Mit äußerster Sorgfalt kippte er diesen Kies auf die großen Steine und schüttelte dabei leicht sein Glas.
Der Kies drang durch die Steine bis zum Glasboden.

Noch einmal blickte er gespannt in sein Publikum und fragte wieder „Ist das
Glas voll?“

Die Schüler nun aufmerksamer geworden antworteten: „Sehr wahrscheinlich nicht“..

Er nickte, beugte sich wieder zur Seite und dieses Mal zog er einen Sack mit Sand hervor.

Vorsichtig ließ er den Sand in das Glas rieseln und schaute zu wie der Sand die Löcher zwischen den Steinen und dem Kies füllte..

Er lächelte und wandte sich erneut an seine Schüler: "Ist das Glas denn nun voll?"

Als alle wie aus einem Mund, ohne zu zögern und gemeinsam, mit "Nein" antworteten schmunzelte er und machte sich daran, den Inhalt des zwischen Ihnen stehenden Wasserkruges auch noch in das Gefäß zu entleeren, bis es bis zum oberen Rand gefüllt war.

Er blickte dann auf seine Gruppe und fragte: „Welche große Wahrheit lässt sich mit diesemExperiment beweisen?“

Einer seiner Schüler antwortete: „Das beweist, dass wenn man auch glaubt,man sei völlig ausgelastet, man immer neue Dinge, neue anstehende Aufgaben hinzufügen kann, wenn manwirklich will.“

Nein!“ antwortete der alte Zen-Meister geduldig in die Runde. „Es ist nicht das.
Die große Wahrheit, die uns dieses Experiment beweist, ist die folgende:
Wenn man nicht zuallererst die großenSteine in das Glas legt, lassen sich die anderen nicht hineinbringen!“
Ein großes Schweigen herrschte plötzlich.und jeder versuchte sich dieser Wahrheit bewußt zu werden.


Die wichtigste Frage, die ihr alle für Euch selbst beantworten müßt ist:
Welche sind die GROSSEN STEINE in meinem Leben?“
  • Die Menschen, die ich liebe?
  • Die Gesundheit?
  • Der Beruf oder die Berufung?
  • Etwas Bestimmtes, was ich im Leben erreichen will?
  • Träume verwirklichen?
  • Einer Sache dienen
  • Zurückgezogenheit oder Gemeinschaft
  • Zeit und wie ich mit ihr umgehen will
  • Oder ganz etwas anderes?

Und lächelnd schloß er: "Wenn Ihr dies für Euch herausgefunden habt, dann denkt immer daran wie wichtig es ist diesen großen Steinen ihren zustehenden Platz in unserem Leben einzuräumen.
Wenn man nämlich den Lappalien (dem Kies, dem Sand) den Vorrang gibt, füllt man sein Leben mit Nichtigkeiten und die kostbare Zeit, um uns den wichtigsten Elementen unseres Lebens zu widmen, wird uns zum Teil fehlen.

Also vergesst nicht, diese Frage bewußt zu stellen:
" Welches sind die GROSSEN STEINE meines Lebens?
Und danach legt sie in Euer Glas... und alles fällt an seinen Platz",
mit diesen Worten stand er auf und ließ seine Schüler zum nachdenken zurück.

Euch allen eine schöne Wojche vor allem mit den grossen Steinen.

Sonnige Huggibuzzels
Myriam



1 Kommentar:

  1. Guten Morgen Myri,

    ja, diese Geschichte kenne ich, sie ist immer wieder schön, weil sie immer wieder dran erinnert, was wichtig ist. Wie oft verlieren wir uns mit Kinkerlitzchen...

    Ich wünsch dir auch eine schöne Woche,
    liebe Grüße
    Petra

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